Holzbau in Spanien – Welcher darfs sein?

Holzbau in Spanien – Welcher darfs sein?

18-03-2020

Unter der Sonne Spaniens lebt es sich besonders gut. Doch man muss nicht gleich auswandern, wenn man sich in die iberische Halbinsel verliebt hat. Eine Ferienwohnung oder gar ein Ferienhaus bietet den Vorteil, dass man sich, wann immer es die Urlaubsplanung zulässt, ein paar schöne Wochen in Spanien machen kann. Wenn man möchte, kann man sein Haus das restliche Jahr über an Touristen vermieten. Doch bevor es soweit ist, sollte erst einmal geklärt werden, wie das neue Haus aussehen soll. Hat man sich bereits für eine Holzkonstruktion entschieden, muss noch zwischen den einzelnen Holzbauweisen gewählt werden. Wir zeigen, welche Holzkonstruktionen es für Häuser gibt und erklären, was es mit den einzelnen Bauweisen auf sich hat.

Welche Vorteile bieten Häuser aus Holz?

Wer sich für Bauen mit Holz entscheiden möchte, tut nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern auch für das Wohnklima. Die weiteren Vorteile von Holz-Häusern liegen klar auf der Hand:

• Die behagliche Wirkung von Holz sorgt für echte Wohlfühlatmosphäre
• Die Verwendung eines nachhaltigen Rohstoffs schont Ressourcen und Klima
• Fertighäuser aus Holz sind langlebig und überdauern viele Jahrzehnte

Wann immer in Deutschland Holz als Baustoff genutzt wird, kommen Tanne, Fichte, Buche und Eiche zum Einsatz.

Welche Holzbauweisen gibt es?

Bei Fertighäusern gilt die Holzbauweise als sehr beliebt, wobei der Kunde nach persönlichem Geschmack zwischen den drei unterschiedlichen Holzkonstruktionen wählen kann:

• Holzständerbauweise
• Holzrahmenbauweise
• Holztafelbauweise

Die Holzständerbauweise:

Charakteristisch für Häuser in Holzständerbauweise sind die senkrechten Stützen (= Ständer), die von der Schwelle bis unters Dach reichen und geschossübergreifend montiert werden. Im Gegensatz dazu besteht der Holzrahmenbau aus einzelnen Rahmen, welche nur auf der Geschossebene verlaufen und von den einzelnen Etagen getrennt sind.
Vergleicht man diese Bauweise mit der eines Massivhauses, wird schnell klar, dass aufgrund der fehlenden tragenden Wände mehr Flexibilität gegeben ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Lastabtragung über mehrere Stockwerke verläuft. Dadurch liegt die ganze Drucklast nicht auf der untersten Ebene.

Die Holzrahmenbauweise:

Auch die Holzrahmenbauweise hat beim Fertighausbau ihre Daseinsberechtigung. Sie baut auf der Holzständerbauweise auf und umschreibt eine skelettförmige Bauweise, für die plattenförmige Wandbaustoffe und diagonal aufgebrachte Bretter typisch sind. Die Fertighäuser bestehen aus Holzbalken, Holzständern und Holzträgern. Im Vergleich zu anderen Bausystemen handelt es sich um eine kostengünstige und effiziente Methode des Hausbaus.
Eigenheimbesitzer wissen vor allem die ausgezeichnete Wärmedämmung durch den speziellen Wandaufbau zu schätzen. Als flexibles Holzbausystem können mit der Holzständerbauweise verschiedene Haus-Grundrisse gebaut werden. Und im Vergleich zur Holzständerbauweise ist diese Bauweise leicht variabel.

Die Holztafelbauweise:

Die Holztafelbauweise ist bei Fertighäusern weit verbreitet. Dabei bezeichnen Holztafeln die flächigen, selbsttragenden Holzkonstruktionen, die sich aus einem Trägergerüst und aus Holzplatten zusammensetzen, die als Beplankung dienen. Der Vorfertigungsgrad im Fertigbau ist hier sehr hoch, können die Wand-, Decken- und Dachelemente doch komplett in der Fabrik vorgefertigt und mit den gewünschten Dämmstoffen versehen werden.
Hausbesitzer freuen sich über gute Wärmespeicherwerte, müssen jedoch akzeptieren, dass spätere Grundriss- und Konstruktionsänderungen schwer realisierbar sind. Durch die dickere Wandkonstruktion kommt es außerdem zu einem Raumverlust.

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